Aus welcher Zeit und
welcher Region der Menschheitsgeschichte es das folgende Bild zu mir
geweht hat, ist mir nicht bekannt. Es kann von überall her seinen
Weg gefunden haben und zeigt damit wieder einmal, wie gleich
und zusammengehörend wir doch mit unsere Geschichte und unseren
Geschichten sind:

Eines morgens kam
ein Wanderer an einem See vorbei, in dem ein Fischer angelte. Am Ufer
lag ausgebreitet ein Netz mit Loch. Der Wanderer ging seines Weges.
Am Abend führte es ihn wieder am See vorbei. In den Eimern des
Fischers war kaum ein Fang, am Ufer lag immer noch das Netz mit
Loch. Da fragte der Wanderer: Sag mir Fischer, wieso flickst du dein
Netz nicht? Deine Arbeit wird weniger mühselig und ertragreicher
sein! Darauf antwortet ihm der Fischer: „Ich habe keine Zeit, ich muss angeln.“