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Integraler Yoga

& Konfliktlösung

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Perspektivwechsel

Integraler Yoga Posted on Tue, August 21, 2018 16:37:39

“Was des einen Nahrung ist, ist des anderen bitteres Gift.”

(Lucrezius)



Ich-Funktion Abgrenzung

Integraler Yoga Posted on Fri, July 27, 2018 22:09:10

Ein Schiff sinkt nicht aufgrund der Massen an Wasser, die es umgeben. Sondern es sinkt aufgrund des eindringenden Wassers.

– unbekannt –



Was ist Yoga?

Integraler Yoga Posted on Thu, June 07, 2018 14:10:50



Achtsame Wortwahl

Integraler Yoga Posted on Wed, April 25, 2018 15:28:21

“Das gesprochene Wort ist wie ein geworfener Stein – beides kann man nicht zurückholen.”

(überliefert)



Kann Yoga unterrichtet werden?

Integraler Yoga Posted on Fri, April 13, 2018 19:29:41

Yoga ist der natürliche Zustand der Verbundenheit. Yoga ist natürliches Anrecht eines jeden Menschen.

Doch kann Yoga unterrichtet werden?

Dazu ein kleiner Versuch: Balle beide Fäuste kräftig für 5 Sekunden. Dann entspanne die Hände und spüre der Entspannung bewusst nach. Dieses Erleben der Entspannung kann dir keiner erzählen. Du kannst es nur selbst erfahren.

Und so ist es mit Yoga. Yoga kann nicht unterrichtet werden. Yoga ist Teil der eigenen Erfahrung. Unterrichtet werden können Übungen zur Reinigung von Wahrnehmung, Körper und Geist.



Zuversicht und Courage

Integraler Yoga Posted on Tue, February 27, 2018 15:56:17

Bemühe
dich nicht gegen die Angst – sondern um Gelassenheit und
Konzentration.

Mentaltraining:
Mit Mudras, den Gesten der Energielenkung, zu Mut und Freude

Was
tun bei spontanen Ängsten, bei Unbehagen, bei Furcht und immer
wiederkehrenden Ängsten?

Die
Gefahr ist, sich zu sehr gegen diese Gefühle zu stemmen und dabei
außer Acht zu lassen, dass meistens keine reale physische Gefahr
existiert, sondern entsprechend düstere, innere Bilder der
Wertlosigkeit und Hilflosigkeit, von Niederlagen oder des Unterganges
die Ursache sind.

Statt
im gedanklichen Echoraum immer kleiner, wertloser und hilfloser zu
werden, kann folgende Technik des Mentaltrainings angewandt werden.
Sie ist bewährt, die eigene emotionale Verfassung in wenigen
Momenten zu wandeln, um wieder zuversichtlich und zielstrebig zu
handeln:

Betrachte
innerlich zuerst das Beängstigende oder die Situation, die dich im
Vorfeld beunruhigt, die du vielleicht ähnlich schon öfters
unangenehm durchlebt hast. Stell Dir die Situation nur für wenige
Momente in kleinen grau-weißen Bildern
vor.

Dann hebe die rechte Hand mit gestreckten Fingern, die Handfläche
nach vorne geöffnet, etwa auf Höhe und neben der rechten Brust, und
sage deutlich vernehmlich „Stopp“ – tatsächlich ausgesprochen
oder innerlich. (1)

Dann
wechsle schlagartig zu einer großzügig, bunt und
leuchtend ausgestalteten
Vorstellung
davon, wie du souverän und, selbstsicher handelst, wie du in der
Situation erfolgreich, mutig, konzentriert und mit erhobenem Haupt
agierst. Stelle Dir auch die Freude und Leichtigkeit dabei vor,
hauche der Vorstellung Leben ein, sei begeistert. Dabei formt die
linke Hand das Chin-Mudra:
Daumen und Zeigefinger bilden einen Kreis, indem sie sich mit den
Fingerspitzen berühren. Die anderen Finger sind nach vorne
gestreckt, die Handfläche zeigt Richtung Himmel, der linke Unterarm
ist etwa parallel zur Erde.

Halte die beiden Mudras für einige Momente und lasse Dich ganz auf
die heilsame Vorstellung ein.

(1)
Dies ist das sogenannte Abhaya-Mudra,
eine Geste der Begrüßung, Annahme und Ermutigung. Du lehnst den
furchteinflößenden Gedanken nicht als falsch oder gefährlich ab,
sondern nimmst ihn in seiner Existenz als berechtigt an, um ihn dann zu wandeln.



Angeln oder Flicken? (Kontemplationsgeschichte)

Integraler Yoga Posted on Mon, February 12, 2018 14:58:59

Aus welcher Zeit und
welcher Region der Menschheitsgeschichte es das folgende Bild zu mir
geweht hat, ist mir nicht bekannt. Es kann von überall her seinen
Weg gefunden haben und zeigt damit wieder einmal, wie gleich
und zusammengehörend wir doch mit unsere Geschichte und unseren
Geschichten sind:

Eines morgens kam
ein Wanderer an einem See vorbei, in dem ein Fischer angelte. Am Ufer
lag ausgebreitet ein Netz mit Loch. Der Wanderer ging seines Weges.
Am Abend führte es ihn wieder am See vorbei. In den Eimern des
Fischers war kaum ein Fang, am Ufer lag immer noch das Netz mit
Loch. Da fragte der Wanderer: Sag mir Fischer, wieso flickst du dein
Netz nicht? Deine Arbeit wird weniger mühselig und ertragreicher
sein! Darauf antwortet ihm der Fischer: „Ich habe keine Zeit, ich muss angeln.“



Der Zimmerman, der Schütze und der Weise

Integraler Yoga Posted on Wed, February 07, 2018 08:11:38

Der Zimmermann bearbeitet das Holz.

Der Schütze krümmt den Bogen.

Der Weise formt sich selbst.

(Buddha)



Der Wolf, den Du fütterst. Oder: Der Kampf zwischen Heilsamen und Unheilsamen

Integraler Yoga Posted on Mon, December 18, 2017 13:23:22

Dies ist
eine alte Weisheitsgeschichte, die den Ureinwohnern des
amerikanischen Kontinentes zugeordnet wird.

Eines
Abends erzählte ein am Lagerfeuer sitzendes Stammesoberhaupt seinen
Enkelkindern diese Geschichte:

„Wisst
ihr, seit langem tobt in mir der Kampf zwischen zwei Wölfen.


Der eine
Wolf ist der des Unheilsamen, erfüllt von Hass, Zorn und Neid, Wut
und Ärger, Selbstmitleid und Selbstvorwürfen, Zwietracht und
Streitsucht, Schuldzuweisungen und Lügen und, aufgrund falscher
Ängste und Vorstellungen, rücksichtslos und gierig nur auf seinen
Vorteil bedacht.


Der
andere Wolf ist der des Heilsamen, ihn bewegen eine bedingungslose
Liebe, Demut und Freude am Leben, Dankbarkeit und Mitgefühl,
Vergebung und Versöhnung, Gemeinschaftssinn und Miteinander,
Zuneigung und Aufrichtigkeit, Vertrauen und Zuversicht.”

Nach
einigen Momenten des stillen Nachdenkens wagte eines der Kinder die
kluge Frage:

„Und
welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?“

„Der
Wolf, den ich füttere. Und
diese Wölfe sitzen auch ihn euch.“



Ein Bild zur Praxis der Herzensweite

Integraler Yoga Posted on Sun, December 10, 2017 15:20:21

“Ist Ihr Herz eng, dann leiden Sie viel. Doch wenn Ihr Herz weiter und größer wird, dann werde Sie nicht mehr so leiden müssen, selbst, wenn Sie mit den gleichen Dingen konfrontiert sind.”

“Der Buddha gab uns da ein wundervolles Beispiel: Angenommen, Sie haben ein Glas Wasser und jemand schüttet eine Handvoll Salz hinein, so wäre das Wasser zu salzig, als dass Sie es noch trinken könnten. Doch nehmen wir an, jemand schüttete eine Handvoll Salz in einen reinen Gebirgsfluss. Der Fluss wäre tief und breit genug, sodass Sie das Wasser trinken könnten, ohne dass es nach Salz schmecken würde.”

(Zitiert aus Thich Nhat Hanh, Die Heilkraft buddhistischer Psychologie)



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